Warum eine deutsche Schule?

Auf leben Menschen aus aller Welt, darunter zahlreiche Familien aus dem deutschsprachigen Raum. Diese Familien wünschen sich eine Schule, die ihren Kindern

  • eine Schulausbildung entsprechend der ihrer Heimatländern ermöglicht,
  • muttersprachlichen Unterricht auf hohem Niveau bietet,
  • ein wirklichkeitsgetreues Deutschlandbild vermittelt,
  • die Integration durch behutsames Erlernen und Erleben der Fremdsprachen gewährleistet,
  • einen reibungslosen Wechsel auf Schulen in Deutschland, der Schweiz, Österreich oder andere Auslandsschulen sicherstellt,
  • die spätere eventuelle Rückkehr in die Bundesrepublik Deutschland zur Berufsausbildung oder zum Studium gestattet,
  • nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch die Fähigkeit, dieses im täglichen Leben vernünftig und mit Rücksicht auf Umwelt und Mitmenschen einzusetzen
  • und die darüber hinaus die Kinder fördert und pflegt – als Individuum, als Teil eines Teams und als verantwortungsbewusstes Mitglied unserer Gesellschaft.

Unter dem Prozess der Integration verstehen wir, in einer Gesellschaft selbstständig und selbstbestimmt zu handeln. Dieser Prozess wird größtenteils durch Sprache vermittelt und ermöglicht. Aus diesem Grund erteilen wir viele Spanischstunden und Fachunterricht auf Spanisch, damit die Kinder zur gesellschaftlichen Handlungsfähigkeit (Integration) befähigt werden.

Dieses schließt aber wiederum nicht aus, dass für die Identitätsentwicklung auch die Muttersprache von Bedeutung ist. Integration als Fähigkeit zu selbstbestimmtem Handeln in unserer Gesellschaft impliziert das Recht auf Selbstverwirklichung.

Für den Schüler sind seine Muttersprache, seine nationale Zugehörigkeit und sein soziokulturelles Umfeld dabei wesentliche Faktoren, denn erst das Vertrauen in die eigene kulturelle Identität ermöglicht dem Kind sich zu toleranten Europäern zu entwickeln. Die Schule hat dies zu akzeptieren und zu berücksichtigen. Das behutsame Erlernen der Fremdsprachen erleichtert die Integration und bereitet die Kinder auf das Leben in einer multikulturellen Gesellschaft vor.

Auf dem spanischen Festland existieren bereits sieben anerkannte Auslandsschulen. Auf gibt es bisher keine solche Ausbildungsmöglichkeit. Deshalb wurde die gegründet. Es ist das Ziel, auf schnellstem Wege die offizielle Anerkennung als deutschsprachige Begegnungsschule zu erreichen, die auch spanische Kinder mit angemessenen Deutschkenntnissen aufnehmen kann und deutsche Sprachkenntnisse vermittelt.

Es soll keine Ghetto- entstehen, sondern eine Integration mit der Perspektive, durch den muttersprachlichen Deutschunterricht den Kindern eine spätere Rückkehr in die Bundesrepublik Deutschland zur Berufsausbildung oder zum Studium zu sichern. Daher richtet sich der Unterricht auf Deutsch nach der Stundentafel, die von der Kultusministerkonferenz vorgegeben wird.

Geförderte Auslandsschulen werden durch die ständige Konferenz der Kultusminister der Länder (KMK) beaufsichtigt und vom Bundesverwaltungsamt personell und finanziell gefördert. Trotz der angestrebten Unterstützung werden die Mittel bei weitem nicht ausreichen, so dass der Schulhaushalt ganz wesentlich über Schulgeld finanziert werden muss. Die Schule ist dankbar für Sach- und Geldspenden, die z.B. zur Verbesserung der Lehrmittelausstattung verwendet werden könnten. Zuwendungen können, unter Angabe des Verwendungszweckes, zugunsten der Deutschen Schule Eurocampus getätigt werden.

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